Luftwechselrate und Anforderungen
Die Luftwechselrate gibt an, wie oft pro Stunde das gesamte Raumluftvolumen ausgetauscht wird. Nach DIN 1946-6 wird für Wohnräume eine Mindestluftwechselrate von 0,5 h⁻¹ empfohlen, was bedeutet, dass alle zwei Stunden ein kompletter Luftaustausch stattfinden sollte.
- Büroräume: Mindestens 30 m³/h Frischluft pro Person.
- Ablufträume (Küche/Bad): Empfohlener Abluftvolumenstrom von 45 m³/h.
CO₂ als Indikator für Luftqualität
CO₂ dient als zuverlässiger Indikator für die allgemeine Luftqualität. Während Außenluft bei etwa 400 ppm liegt, steigt die Konzentration in geschlossenen Räumen durch menschliche Atmung schnell an.
Das Umweltbundesamt empfiehlt, ab 1.000 ppm zu lüften. Werte über 2.000 ppm gelten als hygienisch inakzeptabel und führen zu Müdigkeit und Kopfschmerzen. Besonders in Schlafzimmern wird dieser kritische Wert ohne aktive Lüftung oft über Nacht überschritten.
Technische Lösungen für kontinuierlichen Luftwechsel
Dezentrale Lüftungsanlagen gewährleisten einen kontinuierlichen, nutzerunabhängigen Luftwechsel rund um die Uhr. PRANA-Lüftungssysteme mit integrierten CO₂-Sensoren überwachen die Luftqualität permanent und passen die Leistung automatisch an. Dies sichert niedrige CO₂-Werte bei maximaler Energieeffizienz.
